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2025: BRASILIEN SCHREIBT GESCHICHTE:

Über 9 Millionen internationale Besucher - ein Plus von 37% gegenüber des Vorjahres

Wird in Westeuropa über Brasilien gesprochen, dominieren oft zwei Extreme:

„Traumland“ oder „zu gefährlich“

Die Realität liegt dazwischen – und die wird in manchen Momenten erstaunlich sichtbar.

Ein solcher Moment war 2025:

Brasilien hat das Jahr mit einem Rekord bei internationalen Ankünften abgeschlossen. Laut offiziellen Zahlen waren es 9.287.196 internationale Besucher – +37,1% im Vergleich zu 2024.

Das entspricht – anschaulich gerechnet – nahezu 3.000 internationalen Flugankünften über das Jahr verteilt.

 

Und genau hier wird es interessant – nicht als „Tourismus-News“, sondern als Signal: Mehr Menschen schauen sich Brasilien real an. Vor Ort. Nicht nur als Idee.

 

 

 

1) Die Zahl ist ein Symptom – nicht die Story

Die reine Zahl (9,3 Mio.) ist schnell gesagt, der Punkt ist, was sie auslöst:

 

  • Brasilien rückt international stärker ins Blickfeld – nicht nur als Urlaubsziel, sondern als „Option“ für längere Aufenthalte:

    - Alternative zu Westeuropa

    - Probe-Setups

    - neue Perspektiven

    Das lässt sich nicht exakt in Kategorien trennen, aber die Dynamik ist real.

     

  • Unter den Herkunftsmärkten spielen USA und Europa eine relevante Rolle: Aus den USA kamen 2025 759.637 Besucher; aus europäischen Ländern (u. a. Frankreich, Portugal, Deutschland, Österreich, Italien, UK, Spanien) zusammen 1.274.567.

 

Das sind keine „Zahlen für Zahlenmenschen“, sondern ein Hinweis:

Brasilien wird JETZT aktiv gewählt.

 

 

 

2) Brasilien wird gerade „zugänglicher“ – ganz praktisch

Der Rekord bei internationalen Ankünften hat konkrete Nebenwirkungen – vor allem bei der Erreichbarkeit.

 

Fluggesellschaften nehmen Verbindungen wieder auf oder bauen sie aus, auf regionaler Ebene werden Standorte modernisiert und erweitert - Neueröffnungen sind geplant (insbesondere in Süd-Bahia), um regelmäßige Abläufe zu gewährleisten.

Ein greifbares Beispiel: Die Copa Airlines hat die Verbindung Salvador ↔ Panamá wieder aufgenommen (Januar 2026).

 

Warum das für Menschen aus Westeuropa relevant ist?

Weil „Optionen prüfen“ fast immer an derselben Hürde scheitert: Komplexität.

Wenn Anreise, Umstieg, Weiterreise und Timing einfacher werden, wird aus „Ferner Gedanke“ schneller ein machbarer Realitätscheck.

 

 

 

3) Realität schlägt Schlagzeile: Ein kurzer Blick nach Rio

Noch ein Indikator dafür, wie international sichtbar Brasilien bereits ist:

Rio de Janeiros Réveillon in Copacabana wurde offiziell von Guinness World Records als größte Silvesterfeier der Welt anerkannt – auf Basis von 2,5 Millionen Besuchern am Strand.

 

Das ist kein „Argument, dass alles überall sicher ist“ – Brasilien ist groß, und Sicherheitsrealitäten sind regional unterschiedlich.

Doch es zeigt etwas, das in Westeuropa oft untergeht:

 

Brasilien ist kein „No-Go-Land“.

Eine Stadt kann nicht regelmäßig Events in dieser Größenordnung durchführen (mit internationaler Aufmerksamkeit, Logistik und Nachweisführung), wenn sie grundsätzlich nicht funktioniert.

Für viele Westeuropäer ist genau dieser Perspektivwechsel wichtig:

Weg von pauschalen Erzählungen – hin zu regionaler, alltagsnaher Realität.

 

 

 

4) Und was heißt das speziell für Bahia?

Wenn wir den Blick von „Brasilien allgemein“ auf eine Region lenken, wird die Entwicklung noch klarer:

Bahia war 2025 ein Eingangstor für 211.539 internationale Besucher – ein Plus von 47,3% gegenüber 2024.

Diese Dynamik ist bemerkenswert, da Bahia in vielen westeuropäischen Köpfen noch nicht den „Automatik-Status“ hat wie Rio oder São Paulo – aber genau hier entsteht oft eine spannende Schnittmenge:

 

  • Küste + Klima + Lebensrhythmus

  • weniger „Megacity-Overload“

  • gleichzeitig mehr internationale Sichtbarkeit

     

Und ja: Wer hier steht – nicht als Tourist im Hotelkorridor, sondern vor dem eigenen Gartentor, im Alltag, mit Nachbarn, Routinen und normalem Leben – merkt schnell, wie groß der Abstand zwischen Internet-Narrativ und Realität manchmal ist.

 

 

 

Praktische Orientierung:

Wenn du in Westeuropa gerade Alternativen oder Optionen außerhalb Europas prüfst, kann man den „Brasilien-2025-Fakt“ sinnvoll übersetzen:

 

  • Signal 1: Brasilien wird aktiv geprüft. Mehr Ankünfte bedeuten: mehr Menschen nehmen Aufwand auf sich, um es vor Ort zu erleben.

 

  • Signal 2: Zugänglichkeit nimmt zu. Konnektivität und Routen werden ausgebaut/reaktiviert – und das senkt die mentale Hürde.

 

  • Signal 3: Regionen wie Bahia gewinnen sichtbar an Zug. Das Plus von 47,3% ist ein starker Marker.

 

 

 

 

Fazit:

„Knapp +40%“ ist kein Reise-Hype – sondern ein Zeichen

 

Die +37,1% (oft als „knapp 40%“ kommuniziert) sind mehr als eine nette Statistik-Headline.

Sie sind ein Hinweis darauf, dass Brasilien für viele Menschen wieder real wird:

 

als Land, das man besucht, prüft, erlebt – nicht nur als YouTube-These.

 

Bahia zeigt parallel mit +47,3% internationalen Ankünften:

Auch Regionen jenseits der klassischen Klischee-Landkarte werden stärker wahrgenommen.

 

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